Ein Berner?   

 

....... oder besser gesagt: Wie alles begann...

Im Sommer 2000 mussten wir uns völlig überraschend von unserem Freund Sambo verabschieden. Mit seinem Gang über die Regenbogenbrücke war eine Zeit angebrochen, die mit reichlich Tränen, Trauer und tiefem Schmerz über diesen Verlust gekennzeichnet war.

Und es sollte noch weitere 4 Jahre dauern bis das Thema "eigener Hund" wieder bei uns angesprochen wurde. Aber für mich - Marion - war das zu diesem Zeitpunkt undenkbar, denn gesundheitliche Probleme hatten mich total in die Knie gezwungen, sowohl körperlich als auch emotional. Ein Hund passte da einfach nicht in meine Vorstellung -

Michaela hatte sogar mit allen Möglichkeiten, die einem Kind zu Verfügung stehen, versucht, mich dazu zu bewegen, ihrem Wunsch nach einem Haustier nachzukommen. Da war an erster Stelle der Hund. Als ich "nein" sagte, versuchte sie mich, zum Kauf einer Katze zu überreden. Mit der Zeit hatten wir dann alles durch - zuerst war da der Hund, dann Katze, Hase, Meerschweinchen, Hamster - ja sogar bis zu "klitzekleinen" Fischlein. *bettel*

Nie im Leben wären mir Fische ins Haus gekommen - dann doch lieber ein Hund.
Aber welcher Hund könnte scho in die Fußstapfen meines Sambos treten?

Für meinen Andreas war der Berner DER Traumhund schlechthin - ich wollte wieder einen Kumpel mit dem ich Hundesport betreiben kann. Ob das tatsächlich mit einem Berner möglich sein würde, galt es herauszufinden.

Wir entschieden uns, eine Ausstellung zu besuchen, um uns über die in Frage kommenden Rassen genauer zu informieren. Danach war eindeutig klar - NUR ein Berner Sennenhund  würde zu uns passen ......

Wir machten uns dann auf die Suche nach einer VSSÖ-Zuchtstätte, die einen Rüden frei hätte und wir waren bald fündig. Schnell war ein "Besichtigungstermin" vereinbart ............

 

.....und DAS hat uns dort erwartet....

Ich hab sofort gespürt, dass dieses Schwarznasen-Bärli für uns bestimmt ist........obwohl er eigentlich schon "reserviert" war.
Am nächsten Tag kam der Anruf .....

 

DANKE SIBYLLE -  für dein Vertrauen......

Bis heute haben wir noch keinen einzigen Tag unsere Entscheidung, Barchi zu uns zu nehmen, bereut und wir hoffen, dass uns noch gaaaaanz lange Zeit bleibt, diese Freundschaft, dieses blinde Verständnis, diese bedingungslose Liebe zu genießen. Die Alterswerte seiner Ahnen lassen uns hoffen, aber zum "richtig Altwerden" eines Berners gehören noch ganz viele andere Faktoren.......... und ein bisschen Glück.

Barchi hat unsere Erwartungen an einen Berner bei Weitem übertroffen....

DER BERNER:
Langhaariger, dreifarbiger, großer, kräftiger,  beweglicher Gebrauchshund.
Sicher, wachsam, aufmerksam, und furchtlos in Alltagsituationen, gutmütig, anhänglich , selbstsicher und freundlich gegenüber Fremden; mittleres Temperament, gute Führigkeit.

Wenn Sie Interesse an einem Berner haben, informieren Sie sich beim VSSÖ oder einem FCI-registrierten Züchter. (siehe Links - Züchter, Vereine)

 © 2005-2009 M. Thonhofer